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Traumatherapie  in Darmstadt - EMDR und integrative Ansätze

Viele Menschen erleben im Laufe ihres Lebens belastende oder traumatische Situationen – etwa Unfälle, Verluste, Gewalt oder schwere Erkrankungen. Manchmal bleiben solche Erfahrungen im Gehirn gewissermaßen „stecken“, als wären sie nicht vollständig verarbeitet. Sie können dann auch lange Zeit später noch Angst, innere Anspannung oder körperliche Beschwerden auslösen.

Die EMDR-Therapie (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) unterstützt das Gehirn dabei, solche Erlebnisse nachträglich zu verarbeiten und emotional zu entlasten.

Doch nicht nur plötzlich eintretende Ereignisse können tiefe Spuren hinterlassen. Auch frühe Erfahrungen, wie zum Beispiel:

  • anhaltende emotionale Vernachlässigung

  • fehlende Zuwendung oder mangelnder Schutz durch Bezugspersonen

  • instabile oder überfordernde familiäre Situationen

können sogenannte Entwicklungs- oder Bindungstraumata prägen. Diese sind oft schwerer zu erkennen, wirken jedoch über viele Jahre hinweg – etwa durch innere Anspannung, Selbstwertprobleme, Beziehungsunsicherheiten oder das Gefühl, „nicht richtig zu sein“.

In der Traumatherapie geht es darum, solche Erfahrungen behutsam zu verarbeiten, emotionale Stabilität zu stärken und neue innere Sicherheit zu entwickeln. EMDR hat sich hierbei als besonders wirksam erwiesen.

Gerade bei frühen und komplexeren Belastungserfahrungen kombiniere ich EMDR mit weiteren bewährten Ansätzen, insbesondere:

  • der Ego-State-Therapie (Arbeit mit inneren Anteilen)

  • sowie der Inneren-Familien-System-Therapie (IFS)

EMDR in Darmstadt
Wie funktioniert EMDR?

Viele Menschen erleben belastende oder traumatische Situationen – etwa Unfälle, Verluste, Gewalt oder schwere Krankheiten. Manchmal bleiben solche Erlebnisse im Gehirn „hängen“, als wären sie nicht richtig verarbeitet. Dann können sie auch Jahre später noch Angst, Stress oder körperliche Beschwerden auslösen.

EMDR hilft dem Gehirn, solche Erlebnisse zu verarbeiten.

 

Was passiert in einer EMDR-Sitzung

 

- Gemeinsam mit der Therapeutin oder dem Therapeuten wird ein belastendes Erlebnis besprochen.

- Während man an diese Situation denkt, folgt man mit den Augen bestimmten Bewegungen – oft einem Lichtpunkt auf einer Lichtleiste oder einer Hand, die hin und her schwenkt.

- Alternativ können auch Töne über Kopfhörer oder leichte taktile Reize  (z. B. auf den Händen) eingesetzt werden.

- Diese „bilaterale Stimulation“ aktiviert das Gehirn und unterstützt es dabei, das Erlebte zu verarbeiten – ähnlich wie es nachts im Traumschlaf passiert.

 

Was bewirkt das?

- Die Erinnerung bleibt, aber die starke emotionale Belastung lässt nach.

- Viele Menschen fühlen sich danach deutlich erleichtert, sicherer oder stabiler.

- Auch körperliche Symptome oder negative Gedanken können sich verbessern.

 

Für wen ist EMDR geeignet?

EMDR kann helfen, wenn man unter belastenden Erinnerungen, Ängsten, innerer Unruhe oder negativen Gedanken leidet. Es wird sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt.

Anerkennung und Wirksamkeit

 Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche Studien bestätigt.

EMDR wird  von der WHO (2013) – neben traumafokussierter kognitiver Verhaltenstherapie – als einzige evidenzbasierte Methode zur Behandlung von PTBS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen empfohlen.  

 Quelle: (https://www.who.int/publications/i/item/9789241505933)

Anwendungsgebiete

Neben der Behandlung von Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) wird EMDR heute auch eingesetzt bei:

 

- Angststörungen

- Depressionen

-"Bindungs- und Entwicklungstraumata"

- Suchtverhalten

- Essstörungen

- Chronischen Schmerzen (z. B. Phantomschmerz)

- Zwangsstörungen

- Komplizierter Trauer

- Psychosen (z. B. Studien in den Niederlanden und Spanien)

- Coaching und Leistungsblockaden

 

Aktuelle Forschung

- Neue Studien belegen zunehmend die neurobiologischen Wirkmechanismen von EMDR.

 Quelle: Nature 2019; 566:339–343.

www.nature.com/articles/s41586-019-0914-8.

 

Hinweis:EMDR ist eine spezialisierte, anerkannte Methode und sollte nur durch entsprechend ausgebildete Therapeut:innen durchgeführt werden.
 

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